Akteur-Netzwerk-Theorie

Die ANT ist eine sozialwissenschaftliche Studie, die in den 80er Jahren aus der „Science and Technology Studies“ entstanden ist. Im Wesentlichen wird die Gesellschaft als ein Netzwerk verstanden, das aus verschiedenen Elementen bzw. Akteuren gebildet wird. Diese handelnden Akteure sind dabei nicht nur menschlicher Natur. Es wird auch den „Dingen“ und sogenannten Aktanten eine Handlungsträgerschaft zugeschrieben, die Einfluss auf unser Leben nehmen. Bei all diesen handelnden Entitäten ist Architektur wohl der nennenswerteste Handlungsträger.

Werkzeug: Stempel x Tinte, je Motiv auf 14.8 x 21 cm

https://de.wikipedia.org/wiki/Akteur-Netzwerk-Theorie

Rost

Rost. Die Verwitterung von Materialien an Luft und Wasser ist vielen Menschen ein Dorn im Auge. Sie bewerten das als einen finanziellen Schaden, der porös ist und nicht vor weiterer Zersetzung schützt.

Die Bilderserie „Rost“ ist eine Hommage an die Vergänglichkeit. Die Patina der Materialien und auch die des menschlichen Körpers, die sich im Laufe der Zeit durch Narben und Altersflecken kenntlich macht, muss nicht unbedingt durch Sanierungen und Schönheitsoperationen verändert werden. Sie trägt in sich eine würdevolle und tiefsinnige Schönheit, die uns an dem Altwerden erfreuen lässt.

Werkzeug: Rost x Spachtel x Graupappe, je Motiv auf 75 x 100cm

Der Stadtartist

„Jeder von uns ist. Jeder von uns hat Ideen.
Ideen haben die Fähigkeit Aufmerksamkeit zu bündeln und ebenso die Kraft sich in alle Richtungen auszudehnen.
Mit architektonischem Verständnis für Formen und Funktionen und künstlerischer Freiheit fügen wir Ideen in eine Gestalt.
Die Stadt dient uns als Spielfläche für
unsere Abbilder der Ideen, in Form von konstruierten Wörtern, Bildern und Räumen.
Alle unsere
Ideen warten auf ihre Realisierung.
Stadtartisten!? –– Ich habe eine Idee.“

Werkzeug: Kugelschreiber x Stempel, 21 x 29.7cm

Die Gestaltung des Körpers

Das anatomische Kunststudium an der Bellas
Artes in Valencia hat uns gelehrt den Körper,
sowohl den menschlichen als auch den gebauten,
als ein harmonisches Ganzes zu sehen und vor
allem auch zu erkennen.
Das Begreifen und Ergreifen von Proportionen,
Positionen, Formen und deren Funktion
sind Fähigkeiten, die wir uns dadurch aneignen
konnten. Es ist wichtiger zu verstehen wie etwas
getragen wird, als das was getragen wird.

Werkzeug: Kugelschreiber, Tinte, Kohle auf DIN A4/A3/A2/A1