Mor Aho

Für die historische, syrisch-orthodoxe Klosteranlage von Mor Aho in Tur Abdin, im Osten der heutigen Türkei, haben wir ein Konzept für die Außenanlagen erstellt.
Das Kloster steht auf einem Hügel und ist von einer Maueranlage umrandet.
Nach dem Vorbild des „Tab´o“, dem eucharistischen Brot der syrisch-orthodoxen Kirche, wird das Areal neu strukturiert. Nach dem Prinzip eines Hostienstempels, das den Teig für das gesegnete Brot formt, wird das Land gestaltet.
Ein Projekt, das uns besonders am Herzen liegt, da es einen Steinwurf von unserem Geburtsort entfernt ist. 🙂

Kroppach

Wir freuen uns über die Genehmigung von 5 barrierefreien Wohneinheiten in der Gemeinde Kroppach im Westerwaldkreis in Rheinland Pfalz. 🙂

Mit einer Skizze haben wir uns noch zu Beginn gefragt, ob uns der Balanceakt zwischen dem spannenden Wohnungsbedarf am Hand und der städtebaulichen Festsetzung der Gemeinde gelingt.
Wir sind nun gespannt auf die Übersetzung unserer Genehmigungspläne in die Ausführung.
…to be continued.

VIER Reihenhäuser

Im Stadtteil Senne in Bielefeld haben wir 4 Reihenhäuser geplant und zeitnah die Baugenehmigung erhalten. Die Einfamilienhäuser, die gleichartig gestaltet sind und nur kleine Unterschiede aufweisen, bilden gemeinsam eine geschlossene und in exakter Reihe angelegte Ordnung.

Bei der Nutzung von Reihenhäusern scheiden sich die Geister.
Das Erfreuliche daran ist, dass man auf kleinen Grundstücken ein eigenes Heim errichten kann.
Diese weisen neben den geringeren Herstellungskosten aufgrund der Brandwände eine bessere Heizenergiebilanz auf als ein vergleichbares, freistehendes Einfamilienhaus.
Die Nähe zu den Nachbarn sehen manche als Störfaktor. Die meisten allerdings, die lange Zeit in einer Reihenhaussiedlung gelebt haben, wissen jedoch, dass man den Menschen sogar teilweise näherkommt als seinen eigenen Verwandten.

Wir sind gespannt auf die Realisierung und hoffen auf eine positive Nachbarschaft. 😄

Architektur Slam

„Mitte September wurde in Oldenburg geslamt. Zwei Architekten und eine Berufseinsteigerin trauten sich mit ihren Texten auf die Bühne. Dabei gab es sehr persönliche Einblicke in sehr unterschiedliche Werdegänge. Cora Möller aus Oldenburg ließ ihr Studium und ihren Berufsstart Revue passieren und scheute sich nicht, auch ihr Zweifeln und die dunklen Seiten auszuleuchten.
Sükrü Begic, der bei der abschließenden Abstimmung den größten Applaus erhielt, schaute zurück auf die Flucht mit der Familie aus der Osttürkei, sein Architekturstudium in Hannover, den alltäglichen Rassismus und die Herausforderungen bei der Gründung seines Büros in Leer. Ein toller Text, der diesen Abend verdient gewann.

Für einen weiteren unterhaltsamen Beitrag sorgte Dirk Böttger mit seinem Song „Trusted Architect“ samt Video. Eingerahmt wurde das Programm von einem Slam des Kammerpräsidenten, Robert Marlow, der einen Text seiner Tochter Lucy zur Rolle des Berufsstandes bei der Bekämpfung des Klimawandels vortrug und den zwei professionellen Slams von Annika Blanke aus Oldenurg.“

DBZ 10.2022 Bremen.Niedersachsen S.30
Fotos (Lars Menz, AKNDS): Sükrü Begic, Robert Marlow, Annika Blanke, Cora Möller und Dirk Böttger (v.l.n.r.)

Doppelhaus B

Doppelhäuser sind die Zwillinge unter den Bauten.
Oftmals nach Außen identisch gestaltet, können sie sich im Inneren ebenfalls ähneln oder völlig unterscheiden.

Über die Vor- und Nachteile eines Doppelhauses durften wir die Bauherren in Harsewinkel durch die Planung aufklären.
Nach der rekordverdächtigen Bearbeitungszeit des Bauamtes gratulieren wir zur Genehmigung und sind gespannt auf die Realisierung.

Haus W

Ein Haus mit historischer Bausubstanz in die Neuzeit übersetzen, die den Wünschen und Geschichten eines jungen Paares mit Kind gerecht wird?

Eine Herzensangelegenheit, die wir sehr gerne begleiten.
Gemeinsam mit den Bauherren haben wir einen spannenden Entwurf konzipiert, bei dem die historische Fassade teilweise rekonstruiert und restauriert wird, und der Innenraum inklusive Haustechnik aktualisiert wird.
Wir sind gespannt auf die Realisierung.

Freizeitcenter Emden

OKIDOKI?! – Neue Pläne für das Freizeitcenter
Das Freizeitcenter in Emden bietet ein vielfältiges Leistungsspektrum rund um Bewegung und Spaß an.
Auf ca. 7.000m² Fläche hat das Center eine der größten Anlagen in ganz Ostfriesland. Damit Sie auch in Zukunft weiterwachsen können und ihren verrückten Ideen einen Raum geben können, war es wichtig die Anlage planerisch und grafisch zu erfassen.
Wir haben die Grundlagen für ein Leitsystem erstellt und freuen uns darauf das Team in den weiteren Planungen begleiten zu dürfen und sind gespannt auf die neuen Attraktionen.


WQ ACS

Neues Wohnquartier im Herzen der alten Heimat 😊

Wir haben diese Woche die Genehmigung für ein Bauvorhaben im Stadtkern von Harsewinkel erhalten!

In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung haben wir für das Grundstück entlang der August-Claas-Straße einen Baukörper für das gewünschte Stadtbild entwickelt.

Durch den „kosmetischen“ Eingriff soll eine alte städtebauliche „Wunde“ im Herzen der Stadt geschlossen werden.

Dabei werden das Keller- und Erdgeschoß erhalten und durch 3 weitere Etagen ergänzt. Geplant sind 10 barrierefreie Wohneinheiten und eine Gewerbefläche im Erdgeschoß.

Keine 5 Minuten Fußweg entfernt vom Areal, wo wir die Grundschule und das Gymnasium besucht haben, dürfen wir bald neue Erinnerungen schaffen.
Wir hoffen die zukünftigen Nutzer erleben genauso viele positive Geschichten, wie wir Sie in der Stadt erfahren haben.🙂

Altebeek

In der Altebeeksiedlung im Moormerland durften wir Hand anlegen!

Die Kids sind bald aus dem Haus und die Eltern wollen die Räumlichkeiten nun ihrer neuen Lebensphase anpassen.
Durch zwei kleine, aber wesentliche Eingriffe, erhält der Bungalow aus den 60ern ein neues Walmdach und einen kleinen Anbau, um den Wohn-, Koch- und Essbereich offener und zeitgemäßer zu gestalten.

Auch bei solchen kleinen Projekten sparen wir nicht mit unserer Kreativität. 🤓

Von Räumen und Zahnärzten

Während wir im Westen aktuell so tun als Recycling was völlig Neues im Einklang mit dem Bauen, haben unsere Freunde aus Japan seit Jahrhunderten die Vergänglichkeit der Materialien erkannt und auch im Bauprozess angewandt.

Die Fassade vom „Haisha“,  benannt nach seinem früheren Bewohner, einem „Zahnarzt“, ist nur eines von vielen Beispielprojekten was wir 2010 auf der Insel Naoshima im Stadtteil Honmura besichtigen durften.
Das Haus zählt zu dem Art House Project, das leerstehende Häuser in Kunstwerke verwandelt.
Die Gebäude stehen meist in Wohngebieten und werden durch Ihre Geschichten und Erinnerungen an die Zeit und in die Zeit eingewebt.
So entstehen vielfältige interessante Orte der Begegnungen des täglichen Lebens zwischen Inselbewohnern und -besuchern.

Es wäre vielleicht auch sinnvoll bei uns den Fokus von Raum als „Handelsware“ auf „Menschen“ und ihre Aktivitäten in einer Zone des täglichen Lebens zu verlagern.  
Wachstum wird dann zu einem wirklich organischen Projekt, das sich Tag für Tag verändert, wenn nicht nur die Materialien nachhaltig reflektiert werden, sondern auch die Menschen und ihre Handlungsräume.

Den „Zahn“, wir bauen jetzt einfach alles in nachhaltigen Materialien und dann wird alles gut, den müssen wir uns ganz schnell ziehen…