Gartenpavillon Haus T

Eine junge Familie in Rhede erzählte uns von der Vorstellung eines Raumes in ihrem Garten, in dem Sie sich sowohl in warmen als auch in kalten Tagen zurückziehen und ihre Freunde und Verwandte empfangen können.
Gemeinsam wurde ein Gartenpavillon in Massivbauweise entwickelt, der durch einen Vorhang geöffnet werden kann, um die Liebsten zu empfangen und über den Tresen des Eckfensters zu bewirten, oder mit demselben Vorhang komplett geschlossen werden kann, um eine intime Atmosphäre zu schaffen und vor neugierigen Blicken zu schützen.

Ausführung: https://www.terfehr.de/

KITA Saterland

Realisierungswettbewerb

Für die Gemeinde Saterland sollte die Planung für einen Neubau einer Kindertagesstätte für 3 Kitagruppen und einer Krippe erstellt werden.

Der Entwurf ist sehr kompakt konzipiert, um die Baukosten gering zu halten, und dennoch in der Nutzung multifunktional.
Die kindgerechte architektonische Gestaltung des Neubaus versteht sich als Werkzeug, dass die Betreuer in der Erziehung der Kinder unterstützt.
Neben den funktionalen Anforderungen werden auch Lösungsvorschläge für die Aufgaben von Kitas hinsichtlich der Entwicklung und Sozialisation der Kinder angeboten.

St. Augin Kirche

Die syrisch-orthodoxe Gemeinde in Harsewinkel wächst und mit ihr sollte über eine Entwicklung des Areals, insbesondere einer Erweiterung des Gemeindesaals, entschieden werden.

Für die Machbarkeitsstudie wurden Entwurfsalternativen und entsprechende Kostenschätzungen erstellt.

MHH Labor

Gesundheit/Forschung; Grafikdesign

Im Zuge der Sanierungsarbeiten für das Gebäude 104 der Medizinischen Hochschule Hannover wurden die Räume neu gegliedert, Decken und Fußböden erneuert, die technischen Gebäudeinstallationen ausgetauscht und die Wände erhielten ein neues identitätsstiftendes Design. Im Labor der Sicherheitsstufe S1/S2 sind auf einer Fläche von ca. 700m² diverse Räume für Mitarbeiter und Forschung untergebracht. ©vorrink-wagner architekten

Für die langen 4 x 22m langen Fluren wurde ein individuelles Tapetendesign im Maßstab 1:1 mit dem Motiv eines Moleküls entwickelt.

Bauherr: Medizinische Hochschule Hannover

http://vorrink-wagner.de/portfolio/mhh-labor/

Rauminstallation „ufv“

Temporäre Installation

Für den eigens konzipierten internationalen Ideenwettbewerb „urbanism follows visions“ wurde in der Tiefgarage des vdw, Verband der Wohnungswirtschaft in Niedersachsen und Bremen, eine temporäre Rauminstallation geplant und eigenhändig ausgeführt. Die Teilnehmer sollten das Wohnen in hundert Jahren grafisch darstellen und beschreiben.

Die Rauminstallation dient als begehbare und portable Leinwand für die Wohnvisionen der Zukunft. Die Transformation wird von visionären Klängen der Soundmaster „timetools“ aus Hannover begleitet, die wir mit der Frage konfrontiert haben, wie sich Musik in hundert Jahren anhören könnte. Bei der nächsten Transformation sollten Sie versuchen anwesend zu sein, wenn Sie Interesse an einer gedanklichen Teleportation haben. ©Stadtartisten

Bauherr: spar + bauverein Hannover, vdw Niedersachsen und Bremen

 

Atelier „Stadtartisten“

Büro und Werkstatt

Das 40m² große Atelier in der Deisterstraße in Hannover, wurde grundlegend saniert. Die Installationen des ehemaligen Imbisses wurden entfernt und eine neue Haustechnik wurde gemäß der neuen Nutzung ausgeführt.

Das Atelier grenzt unmittelbar an das alte Lindener Rathaus, von dem die Räumlichkeiten ursprünglich genutzt wurden. Es galt das originale Ziegelmauerwerk in einer Höhe von 4m freizulegen, zu sanieren und zu konservieren. Der steinerne Bodenbelag wurde homogen geschliffen  und schließt fließend an das Ziegelmauerwerk an.

„perfect places“

Gastvortrag / -kritik

Wir durften einen Beitrag zum Workshop „perfect places“ an der Leibniz Universität Hannover leisten. Die Abteilung „a_ku“ der Architekturfakultät hatte den Studierenden im Laufe des Semesters bereits mehrere Lehrveranstaltungen mit Inputs zum Themenfeld „perfect places“ angeboten. Zu diesen Angeboten gehörte auch die abschließende einwöchige Sommerakademie mit dem Titel „Architektur denken“, zu der wir einen kurzen Vortrag beisteuern und als Gastkritiker teilnehmen durften. Die Beschreibung von Prof. Buchert lässt bereits interessante Diskussionen, Erkenntnisse und Arbeiten erahnen:

Beschreibung:

„Vorstellungen von perfekten Orten und Räumen sind meist als Auffassungen und Ziele in Entwurfshaltungen gegeben und begleiten – oftmals unbewusst – das entwerferische Denken und Schaffen.

Wie können Qualitäten und Eigenschaften dieser Orte der Kindheit, der Träume, der medialen Präsentationen und der Imaginationen im eigenen Denken und Schaffen thematisiert, und entwickelt werden?

Diese dem Gestalten inhärenten Grundhaltungen zu befragen, zu untersuchen und produktiv weiterzuentwickeln, ist ein Ziel der Lehrveranstaltung. Im Austausch verschiedener Perspektiven und Bewohnen von Welt können Horizonte erweitert und Strategien diskutiert werden.

Architektur und Landschaftsarchitektur als zentrale kulturelle Praktiken treffen dabei insbesondere in ihren anthropologischen – in ihren ästhetischen, sozialen und ethischen – Dimensionen hervor.

Architektur denken bezeichnet einen Freiraum zur individuellen wie auch berufsfeldbezogenen Qualifizierung.

In dem einwöchigen Workshop der Sommerakademie wird die Möglichkeit eröffnet, Optionen zu denken, mit denen in Architektur und Landschaftsarchitektur alternative Entwicklungen und Positionen erzeugt, geschaffen und gestärkt werden können. Durch Lektüre, Reflexion und Diskussion werden analytische und methodische Kompetenzen sowie Argumentationsfähigkeiten gefördert.“